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Psychotherapie ohne das Gefühl von Sicherheit und Schutz ist nicht möglich!
Diversitätssensible Psychotherapie
Die Voraussetzung jeder gelingenden Psychotherapie ist die Beziehung zwischen Therapeut:in und Klient:in und der damit verbundene sichere Raum. Nur in diesem können entwicklungsförderliche Prozesse einsetzen. Psychotherapie ohne das Gefühl von Sicherheit und Schutz ist nicht möglich!
Unsere Praxis im belgischen Viertel in Köln soll einen sicheren, vertraulichen Raum für alle Menschen ermöglichen. Eine diversitäts- und damit auch diskriminierungssensible Psychotherapie bedeutet für uns die Vielfalt des Lebens und die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Erfahrungen von Klient:innen anzuerkennen und in unser Vorgehen einzubeziehen. Uns ist bewusst, dass Menschen aufgrund ihrer kulturellen Zugehörigkeit oder ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Religion, einer Behinderung, ihres Geschlechts, sowie ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven haben, die ihre psychische Gesundheit beeinflussen können. Daher sind wir sensibilisiert für die Bedeutung unterschiedlicher Lebensrealitäten und die Herausforderungen, die durch Privilegien sowie Benachteiligungs- und Diskriminierungserfahrungen einhergehen können.
Als Psychotherapeut:innen haben wir eine humanistische Haltung, das heißt Wertschätzung, Empathie und Authentizität sehen wir als Grundpfeiler unserer Arbeit. Eine diversitätssensible Psychotherapie schärft für uns diese Haltung. Als diversitätssensible Psychotherapeut:innen haben wir uns unter anderem mit gesellschaftlichen Machtverhältnissen, sozialen Positionen und deren Einfluss für die psychische Gesundheit beschäftigt.
Wir haben uns durch Fortbildungen, Selbstreflexion und Austausch mit verschiedenen Communities Wissen angeeignet und eigene Privilegien und Abwehrmuster reflektiert, die Diskriminierungen wiederholen könnten. Wir sind uns bewusst, dass wir nicht diskriminierungsfrei sein können, versuchen aber möglichst diskriminierungsarme Therapien anzubieten, um alltägliche negative Erfahrungen minorisierter Gruppen möglichst in der Therapie nicht zu wiederholen.
Eine diversitätssensible Psychotherapie ist keine Methode, sondern eine Haltung. Das heißt, sie hat alles zu bieten, was die Psychotherapie – je nach Ausrichtung und Methodenkoffer – anzubieten hat. Sie richtet sich an alle Menschen und nicht nur an minorisierte Gruppen, möchte jedoch bewusst diesen Menschen einen sicheren Raum signalisieren. So möchten wir als Praxis einen Beitrag leisten, einen sicheren psychotherapeutischen Raum für alle zu ermöglichen.
Empathie 2.0 – der Podcast für diversitäts-/diskriminierungssensibles Arbeiten in psycholsozialen Berufen
In dem Podcast Empathie 2.0 sprechen Wirtschaftspsychologin und Mediatorin Agnes Dyszlewski und psychologischer Psychotherapeut und Praxisinhaber Florian Meinhold mit verschiedenen Gäst*innen darüber, wie man diversitäts- und diskriminierungssensibel in verschiedenen Kontexten psycholsozialer Berufe arbeiten kann.